
Lass es Wundervoll sein
oder
lass es Abscheulich sein
solange es nur
Außergewöhnlich ist.
"Verrückt und Klar"
Meine Kurzvita

Kurzvita
Der 1964 in Emmerich geborene Künstler Georg Welschof (Kunstname GORGOL) stellt in seinem Werk die grundsätzliche Frage nach dem Verhältnis von Welt und Bild. Er arbeitet mit einer breiten Palette an „Materialien der Wegwerfgesellschaft“, wie er sagt, vor allem mit Fundstücken. Er ist also als Künstler ein Recycler. Seine Arbeiten lassen sich am ehesten als Collagen beschreiben, bei denen er häufig Malerei mit Objekten kombiniert und den Raum wie auch die Betrachterinnen und Betrachter miteinbezieht. Sie lösen einen Impuls aus, teilzunehmen: Man fühlt sich aufgerufen, zuzupacken und etwas zu tun. GORGOL beschreibt seine Arbeiten als „Transformationsapparaturen zum Aufbau des Bewusstwerdens, der das Verhältnis zwischen Handlung und seine immerwährende Konsequenz, von Funktionalität und Stillstand, Leid und Freud“.
GORGOL ist ein Künstler der gegenüber der Gesellschaft Verantwortung hat. Er sagt „Künstler ist man und ich kann nicht Künstlersein erlernen“. Die kommende Ausstellung ist im Kunsthaus im Rheinpark Emmerich geplant mit dem Titel „lust am Laster oder warum sind die Sünden so Geil“. Eine weitere Ausstellung mit dem Titel „So billig so willig“ hierbei geht es um Missbrauch und Machtgelüste. Im Januar 2022 startet meine Aktion „Die Kunst des wegschauens“
Die Ausstellung "Metamorphosen der Zeit" von GORGOL (Georg Welschof) entfaltet sich als ein vielschichtiger Dialog, der nicht nur die Werke von zeitgenössischen Künstlern wie Frida Kahlo, Joel Peter Witkin, Edvard Munch und Damien Hirst umfasst, sondern auch tiefe Einblicke in kulturelle, spirituelle und symbolische Motive bietet.
GORGOLs Werke, die durch die harmonische Fusion von Farben, Formen und Texturen gekennzeichnet sind, verweben Symbolismen von verschiedenen Elementen. Das Kreuz, als universelles Symbol für Spiritualität und Opfer, wird in seinen abstrakten Darstellungen vielleicht als Anspielung auf die Suche nach Bedeutung und Transzendenz gesehen.
Die Sonne, ein Symbol des Lichts und der Erleuchtung, könnte in GORGOLs Kunst die Hoffnung auf Wandlung und Erneuerung repräsentieren. Das Messer, scharf und durchdringend, mag auf die Schneide zwischen Vergangenheit und Zukunft hinweisen, während Blut als Symbol für Leben und Tod die Essenz der menschlichen Existenz betont.
Wasser, Feuer, Luft und Erde, die klassischen Elemente, finden in GORGOLs Werken möglicherweise ihre Entsprechung. Diese Elemente könnten die grundlegenden Kräfte darstellen, die die Metamorphosen der Zeit beeinflussen und die Grundlagen unserer Existenz formen.
Symbole wie Fisch und Schlange, die in verschiedenen Kulturen unterschiedliche Bedeutungen haben, können in GORGOLs Werken als Darstellungen von Dualität und Veränderung interpretiert werden. Der Fisch als Zeichen für Transformation und die Schlange als Symbol für das Unbekannte und die Unvorhersehbarkeit des Lebens.
Dorn und Nagel könnten auf die schmerzhaften Aspekte des Lebens hinweisen, während ein Blatt als Symbol für Wachstum und Veränderung interpretiert werden könnte.
Die Ausstellung integriert auch die Symbolik von Kultur und Religion, indem sie Motive wie Dorn (als mögliche Verbindung zum Dornenkranz Christi) aufgreift und somit spirituelle Dimensionen erkundet.
In "Metamorphosen der Zeit" wird der Betrachter dazu eingeladen, diese symbolischen Elemente zu entschlüsseln und sich auf eine Reise durch die verschiedenen Schichten der menschlichen Erfahrung zu begeben. GORGOLs Kunst wird zu einem Spiegel, der nicht nur die Vielschichtigkeit der Zeit, sondern auch die tiefen Verbindungen zwischen kulturellen, spirituellen und symbolischen Aspekten unserer Existenz reflektiert.
Für das Bildmaterial, dessen Copyright bei der VG Bild-Kunst in Bonn liegt.
https://www.gorgol-art-company.com